- Strukturreform im Evangelischen Perthes-Werk
- Projekt Rückenwind
- Clemens Theodor Perthes-Stiftung
- Wir gratulieren unseren zertifizierten Einrichtungen
Mehr dazu finden Sie nachstehend auf dieser Seite.
Am 01.07.2011 wird sich die Struktur im Evangelischen Perthes-Werk verändern. Es werden kleinere Organisationseinheiten gebildet.
Auf der Handlungsebene entstehen fünf Geschäftsbereiche.
Das Arbeitsfeld der Altenhilfe wird in drei Geschäftsbereiche regional aufgegliedert:
Geschäftsbereichsleiter Helmut Blees
Zu diesem Geschäftsbereich gehören die Einrichtungen in Westerkappeln, Rheine, Tecklenburg, Gronau, Steinfurt, Münster, Dülmen und Borken.
Geschäftsbereichsleiterin Sigrid Kübler-Molitor
Dieser Geschäftsbereich umfasst die Einrichtungen in Bielefeld, Paderborn, Soest, Hamm, Kamen, Holzwickede, Sprockhövel und Ahlen.
Geschäftsbereichsleiter Ralf Lohscheller
Hierzu gehören die Einrichtungen in Menden, Iserlohn, Arnsberg, Nachrodt, Altena, Neuenrade, Werdohl, Plettenberg, Meinerzhagen und Lüdenscheid.
umfasst die Sozialwerkstätten sowie die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mit ihren Einrichtungen in Soest, Werl, Lippetal-Herzfeld, Kamen, Bergkamen-Oberaden, Bergkamen-Rünthe, Lüdenscheid, Werne, Paderborn und Hamm.
Geschäftsbereichsleiter: Sabine Riddermann und Heiner Stamer
umfasst die Wohn- und Beratungsangebote im Bereich der Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in besonderen sozialen Schwierigkeiten mit den Einrichtungen in Kamen-Heeren, Kamen, Nordwalde, Soest, Lippetal, Hamm, Lüdenscheid und Paderborn.
Geschäftsbereichsleiterin: Silke Gerling
Das Evangelische Perthes- Werk e.V. führt zurzeit ein Projekt zur Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft durch. Dieses Projekt wird durch das Programm „rückenwind - für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft", den Europäischen Sozialfond für Deutschland (ESF) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.
Im Projektzeitraum von Oktober 2010 bis Ende September 2012 werden Konzepte der Personalentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Fach- und Führungskräftemangel in den Berufsfeldern der Sozialwirtschaft erprobt und weiterentwickelt.
Die Erfahrung und das wertvolle Wissen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer soll nicht mit in den wohlverdienten Ruhestand gehen, sondern jüngeren nachfolgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Der Nachwuchs könnte so eher Fach- und Führungsaufgaben wahrnehmen, während ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht so häufig durch Frühverrentung ausscheiden, da ihre Belastungssituation durch die neue Aufgabe als Wissensträger reduziert wird.
In Kooperation mit einem Beratungsunternehmen aus Bochum werden dazu im o. g. Projektzeitraum mehrere Wissenstransferprozesse durchgeführt:
Zunächst werden die für die jeweiligen Einrichtungen unverzichtbaren Kompetenzen erfasst und wichtige Wissens- Träger aus der Gruppe der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer identifiziert.
Danach wird in Transferprozessen die Weitergabe dieses Wissens an nachfolgende Mitarbeitende sichergestellt.
Mitarbeitende der Personalabteilung und des Qualitätsmanagements werden in der Wissenstransfersystematik qualifiziert, um nach Projektabschluss eigenständig diese Prozesse weiterführen zu können.
Somit werden die folgenden Ziele verfolgt:
- Identifikation von Stärken und Erfolgsfaktoren in den Einrichtungen
- Frühzeitiges Erkennen drohender Engpässe von Wissen und Erfahrung
- Systematische Weitergabe von Wissen und Erfahrung an jüngere Mitarbeitende und somit Erhalt und Ausbau der vorhandenen Stärken
- Erhalt und Multiplikation von besonders herausragendem Wissen
- Bildung eines „Gedächtnis des Unternehmens"
Das Projekt wird durchgeführt von Eva Fischer-Michelmann, Sascha Quitter, Claudia Tellers (Leitung) und Manuela Wilke.
Weitere Informationen zum Rückenwind Projekt und zur Wissenstransfer-Systematik finden sie unter:
www.bagfw-esf.de/projekte/3-aufruf/
und
www.bkp-team.de/

Das Evangelische Perthes-Werk hat eine kirchliche selbständige Stiftung, die Clemens Theodor Perthes-Stiftung ins Leben gerufen.

Kirchenoberrechtsrat Michael Jacob (M.) überreicht dem Vorstand des Evangelischen Perthes-Werkes, Joachim Gengenbach (l.) und Dr. Werner M. Ruschke (r.) die Stiftungsurkunde.
das Evangelische Perthes-Werk e. V. mit 32 Standorten in ganz Westfalen begleitet täglich 6.000 Menschen, allein 38 Einrichtungen in der Altenhilfe mit insgesamt 3.047 Plätzen. Insgesamt 25 dieser Einrichtungen hat der TÜV Nord (Hannover) zertifiziert. In der Wohnungslosenhilfe sind bereits fünf Häuser zertifiziert.

Ernst-Wilm-Haus, Arnsberg
Evangelisches Altenhilfezentrum Bodelschwingh-Haus, Borken
Tagespflege im Bodelschwingh-Haus, Borken
Perthes-Haus, Hamm
Perthes-Haus, Holzwickede
Perthes-Zentrum, Kamen
Tagespflegehaus im Perthes-Zentrum, Kamen
Dietrich-Bonhoeffer-Altenzentrum, Lüdenscheid
Wilhelm-Langemann-Haus, Meinerzhagen
Jochen-Klepper-Haus, Menden
Evangelisches Altenhilfezentrum Meckmannshof, Münster
Tagespflege im Meckmannshof, Münster
Perthes-Haus, Münster
Evangelisches Altenzentrum, Neuenrade
Perthes-Haus, Paderborn
Tagespflege, Paderborn
Matthias-Claudius-Haus, Plettenberg
Adolf-Clarenbach-Haus, Soest
Perthes-Zentrum, Soest
Ev. Altenhilfezentrum Burgsteinfurt, Steinfurt
Matthias-Claudius-Haus, Tecklenburg
Wichernhaus, Werdohl
Diakoniestation, Werdohl
Haus der Diakonie, Westerkappeln
Abteilung Qualitätssicherung der Hauptverwaltung des EPW, Münster
Wohnhaus Bodelschwinghstraße, Hamm
Wohnhaus Lange Reihe, Hamm
Amalie-Sieveking-Haus, Lüdenscheid
Bodelschwingh-Haus, Paderborn
Wohnhaus Briloner Straße, Soest
Über Jahre hat die hauseigene Abteilung Qualitätssicherung die Betreuung und Begleitung dieser Projekte geleistet. Interne Audits in unseren Häusern finden jährlich statt.
Zu unserem diakonischen Auftrag zählt auch Fachlichkeit und Kompetenz. Dafür bekamen die zertifizierten Einrichtungen ihr Zertifikat (für das Managementsystem nach DIN EN ISO 9001 : 2008) überreicht. Befristet auf drei Jahre dürfen sich unsere Einrichtungen mit diesem Zertifikat schmücken. Ein schönes Ergebnis, denn seit Jahren arbeiten unsere Häuser an der Optimierung ihrer Arbeitsabläufe. Pflege, Hauswirtschaft, Sozialdienst, Seelsorge, Ehrenamtlichen-Einsatz: Das Handbuch fasst alle Prozesse im Haus, die nun optimiert und standardisiert ablaufen. Das bedeutet durchgehende Transparenz.

