Die Teilnehmenden im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich sollen durch die berufsbildenden Maßnahmen auf eine geeignete Tätigkeit im Arbeitsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen, auf Maßnahmen anderer Bildungsträger oder auf den Übergang zum allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
Die berufliche Bildung beinhaltet die produktions- und fachbereichsbezogene Förderung, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sowie der Psychomotorik und wird durch eine individuell gestaltete Eingliederungsplanung kontinuierlich fortgeschrieben.
Die Förder- und Betreuungsbereiche in den Betriebsteilen "Martin-Luther-King" und "Nicolai" ermöglichen auch Menschen mit schweren und schwersten Mehrfachbehinderungen durch individuelle Förder- und Betreuungsangebote sowie pflegerische Hilfestellungen die Teilhabe am Arbeitsleben.
In Gruppen-, Aktivitäten- und Snoezelenräumen bieten sich den Beschäftigten vielfältige Möglichkeiten zum Erlernen einfacher Arbeitsabläufe, zu kreativen Tätigkeiten, zu Bewegungs- und Spielangeboten oder auch zur Entspannung. Mitarbeitende unterschiedlicher Fachrichtungen stellen ein umfangreiches Förder- und Betreuungsangebot sicher.
Ermöglicht wird den Beschäftigten begleitend zur arbeitspädagogischen Betreuung die Teilnahme an verschiedenen Angeboten. Dazu gehören Krankengymnastik, Sprachtherapie, Ergotherapie, Psychomotorik, Tanzen, Bewegungsbad, Nordic-Walking, Fußball, Reiten, Chorsingen, Drachenbootrennen und Urlaubsfahrten.

