
Die Clemens-Theodor-Perthes-Stiftung wurde 2009 durch das Evangelische Perthes-Werk errichtet; ihr vorrangiger Zweck ist die Unterstützung seiner diakonischen Aufgaben.
Das Evangelische Perthes-Werk e. V. wurde 1965 gegründet. Als diakonischer Träger unterhält es an 32 Orten in Nordrhein-Westfalen Einrichtungen für alte Menschen, für Menschen mit Behinderungen, für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie für suchtkranke Menschen.
Mit ihren Namen erinnern das Evangelische Perthes-Werk und seine Stiftung an Clemens Theodor Perthes (1809-1867). Er war Professor für Staatsrecht in Bonn und Vorsitzender des örtlichen Vereins für Innere Mission. Um der damaligen Not von wandernden Handwerksgesellen abzuhelfen, gründete er 1834 in Bonn die erste „Herberge zur Heimat".
In wenigen Jahrzehnten gab es derartige Häuser in ganz Deutschland. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts boten sie Wanderarbeitern, obdachlosen Menschen oder Flüchtlingen eine Unterkunft. In Westfalen waren diese Einrichtungen im Westfälischen Herbergsverband zusammengeschlossen. Da aus diesem das neu gegründete Perthes-Werk hervorging, ehrt es seither mit seinem Namen diese diakonische Gründerpersönlichkeit.
Die Clemens-Theodor-Perthes-Stiftung ist als gemeinnützige selbständige evangelische Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Sie unterliegt der Aufsicht des Landeskirchenamtes in Bielefeld. Dadurch wird sichergestellt, dass die Stiftung ihren Aufgaben gemäß verwaltet und ihre Gewinne ausschließlich satzungsgemäß verwendet.
Geleitet wird die Stiftung vom Vorstand des Evangelischen Perthes-Werkes e . V., dessen Verwaltungsrat bildet das Aufsichtsgremium. Beide Stiftungsorgane arbeiten ehrenamtlich, sodass die Stiftungsgewinne ungeschmälert den diakonischen Aufgaben unseres Werkes zufließen.

